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Kommunikationschaos oder rechtsverbindliche Mails?

in Wissenswertes | by Claudia Fischer | on Januar 13th, 2010 | Kommentare deaktiviert

Die wachsende Nachrichtenflut durch E-Mails hat sich zu einer echten Herausforderung entwickelt. Denn E-Mail ist – neben dem Kommunikationsmittel Telefon – zu einem Hauptbestandteil der Kommunikation. In folgendem Gastbeitrag von Carsten Fischer lesen Sie, wie Sie dem Kommunikationschaos der Mails entfliehen:

Oft werden selbst komplexe Inhalte gemailt. Fast jeder E-Mail-Verkehr führt zum Erstellen neuer Dokumente, deren Organisation nicht nur Zeit frisst, sondern stetig steigende Kosten verursacht. Ganz zu schweigen von der je nach Filter und Sicherheitsvorkehrungen immer noch wachsenden Flug von Junk- und Spam-Mails. Grundsätzlich gilt: Geschäfte werden von Mensch zu Mensch gemacht und gesprochene Worte klären vieles schneller, sind förderlicher für die Beziehungsebene. E-Mails erleichtern schriftliche Kommunikation, machen gemeinsames Arbeiten möglich und werden von vielen aufgrund der Geschwindigkeit im Vergleich zu Post deutlich bevorzugt.

Vom Gesetzgeber naht Hilfe: In 2010 wird das sogenannte DE-Mail – Projekt der Bundesregierung Wirklichkeit werden, welches erstmals eine gesicherte Mailkommunikation OHNE großen technischen Aufwand ermöglichen wird. Damit wird dann eine E-Mail rechtsverbindlich und auf die gleiche Stufe wie ein “Einschreiben” oder “Einschreiben – Rückschein” gestellt.

Die Datenmengen in Unternehmen explodieren. Wer den Überblick bei der Verwaltung all der Dokumente nicht verlieren will, wird künftig nicht mehr auf unterstützende Software-Lösungen verzichten können. Und so steigt die Nachfrage nach speziellen Dokumenten-Management-Lösungen, mit denen sich sämtliche digitalen Unterlagen im Überblick behalten lassen – und zwar in nur einer einzigen Anwendung: strukturiert, einfach und vor allem schnell.

Carsten Fischer, Dipl.-Ing. und Geschäftsführer von Fischer Software, Berlin, entwickelte hierfür mit seinem Team die IT-Lösung Outlook Infodesk. Infodesk ist eine vollständig in Microsoft Outlook integrierte Dokumentenverwaltung (bislang einmalig am Markt) ist ermöglicht es, aus jedem Outlook-Kontakt heraus einen Vorgang zu generieren.

Ein Beispiel: Ein Mitarbeiter telefoniert mit einem Kunden und möchte im Anschluss ein Gesprächsprotokoll erzeugen. Dafür klickt er in der Kontaktkarte des Kunden lediglich auf „Neuer Vorgang“ und gibt als Betreff „Gesprächsprotokoll“ ein. Mit einem weiteren Klick auf „Dokument erzeugen“ erscheinen verschiedene Vorlagen, aus denen der Mitarbeiter z. B. eine Briefvorlage auswählt. Die korrekten Adressdaten, Anrede und Betreff werden automatisch eingefügt. Das Protokoll ist in wenigen Minuten erstellt und kann direkt per E-Mail an den Kunden übermittelt werden. Vorgänge können an Kollegen delegiert und terminlich auf Wiedervorlage gelegt werden – so ist der interne Kommunikationsfluss gewährleistet.

carsten fischer Kommunikationschaos oder rechtsverbindliche Mails?


Carsten Fischer,
Dipl.-Ing. und Geschäftsführer

von Fischer Software, Berlin

Weitere Informationen unter
www.infodesk.de


Erfolgreich verkaufen: Frauen telefonieren anders – Frauen kaufen anders

in Wissenswertes | by Claudia Fischer | on Dezember 4th, 2009 | Kommentare deaktiviert

Es gibt Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Auch in der Kommunikation und im Gesprächsverhalten am Telefon. Frauen mit weniger Businesserfahrung und vor allem wenig professionellem Telefon-Know-how sind oftmals höflicher und weniger direkt. Dem Thema Frauenpower und Männercharme habe ich ein Kapitel in meinem Buch telefonpower gewidmet.

Auch im Kaufverhalten ticken Frauen anders. Wie anders, lesen Sie in nachfolgendem Gastbeitrag der Expertin Anne M. Schüller:

Frauen kaufen anders

Alle zwischenmenschlichen Erfahrungen deuten darauf hin und auch die Hirnforschung zeigt: Frauen fühlen, denken, kommunizieren, entscheiden und kaufen anders als Männer. Um bei beiden Geschlechtern erfolgreich zu sein, braucht es ein ‚männliches‘ und ein ‚weibliches‘ Verkaufsgespräch. Und diese sind sehr verschieden.

Männer wollen sich messen. Frauen wollen Konsens – und sie lieben Gerechtigkeit. Soziale Aspekte stehen bei ihnen im Vordergrund. Wenn sie mit am Besprechungstisch sitzen, dreht sich vieles um die Frage: „Wie geht es den Menschen dabei?“ Frauen nehmen sich der Harmonie willen oder aber, um gute Beziehungen zu schützen, eher zurück. Sie gehen weniger zielgerichtet vor. Sie sammeln Informationen weniger strukturiert und geben sie auch weniger strukturiert weiter.

Wenn Frauen Entscheidungen treffen, bleibt das Hirnareal länger aktiv, das sich mit der Fehleranalyse und mit potenziellen Gegenreaktionen beschäftigt. Während Männer sich wichtig machen, unbeirrt und siegessicher auftreten, zweifeln Frauen leichter und rechnen mit Gegenwind. Sie stellen sich selbst in Frage, suchen Fehler eher bei sich – und verkaufen sich so unter Wert. Viele Frauen scheitern nicht an ihrem Können oder ihrer Leistungsbereitschaft. Sie scheitern an ihrer Bescheidenheit und ihren Selbstzweifeln.

Was macht Frauen so anders? Hierzu geben uns die Hirnforscher u. a. Antworten:

  • Während Frauen in beiden Hirnhälften Sprachzentren besitzen, nutzen Männer bei der Kommunikation vor allem die analytischere linke Hemisphäre.
  • Der Hormonhaushalt wird unterschiedlich gesteuert. Die Vorherrschaft weiblicher Hormone verändert das Fühlen, Denken und Handeln.
  • Östrogene wirken stärker auf die rechte Hirnhälfte. Sie führen zu einem ganzheitlichen und gleichzeitig detailstarken, vernetzten Denken, zum Wir-Gefühl, zu Fürsorge, zu Empathie und zu mehr Phantasie, aber auch zu größerer Vorsicht und zu mehr Zweifeln. Sie fördern das ,Runde‘.

Wie Männer und Frauen kaufen

Das Wissen um solche Unterschiede kann zum Beispiel in Verkaufssituationen sehr wertvoll sein. Es ist inzwischen vielfach belegt, dass Männer weniger Zeit fürs Einkaufen verwenden, dass sie zielstrebig die Gänge entlang eilen, den Regalen weniger Blick-Stopps schenken und damit weniger Vielfalt sehen, schnell ungeduldig und genervt reagieren und sich zu allem Überfluss auch noch jeder Hilfe verschließen.

Was die Aufenthaltsdauer betrifft, haben Untersuchungen aus den USA dem Einzelhandel sehr interessante Erkenntnisse gebracht: So bleiben durchschnittlich

  • 8 Minuten und 15 Sekunden: Frauen in weiblicher Begleitung
  • 7 Minuten und 19 Sekunden: Frauen mit Kindern
  • 5 Minuten und 2 Sekunden: Frauen allein
  • 4 Minuten und 41 Sekunden: Frauen mit Männern

Ein Beispiel

Der Psychologe und Buchautor Hans-Georg Häusel stellte bei einer Untersuchung zum Einkaufsverhalten in Sportgeschäften fest, dass weibliche Joggingfans ihren Erstbesuch in der Bekleidungsabteilung starten, um zunächst mit viel Geschmack das passende Dress auszuwählen, während männliche Neu-Jogger schnurstracks in die Sportschuh-Abteilung eilten, wo sie sich vor allem für die funktionale Seite – wie beispielsweise für den Aufbau der Sohle und die Schockdämpfung – der Laufschuhe interessierten.

Was bedeutet das Beispiel für Ihre eigene Arbeit?

Gerade im Verkaufsgespräch spielen die geschlechterspezifischen Unterschiede eine bedeutende Rolle. Im Klartext: Sie brauchen zwei unterschiedlich strukturierte Verkaufsgespräche. Und da stehen Verkäufer vor der zugegebenermaßen nun wirklich schwierigen Ausgabe, sich in das jeweils andere Geschlecht hineinzudenken. Sehr hilfreich ist es deshalb, sich kontinuierliches Feedback zu holen, etwa wie folgt: „Wie wirkt das auf Sie?“ – „Wie kommt das bei Ihnen an?“ – „Wie gehen Sie damit um?“

Wenn beispielsweise Männer an Frauen verkaufen, stellen sie häufig ihre eigene Sichtweise in den Vordergrund. Dies ist in vielen Anzeigen, Werbeprospekten und Fernsehspots mit erschreckender, manchmal geradezu sexistischer Deutlichkeit zu sehen. In einem Radiospot, in dem es um den Absatz von Sonnenliegen ging, stöhnten diese beispielsweise lustvoll vor sich hin und erzählten sich gegenseitig, welch tolle Mädels sich gerade auf ihnen räkelten. Die Frau als sexuelle Beute: Ein typisches Männerdilemma. Simple Frage: Wer kauft wohl hauptsächlich Sonnenliegen?

Eins noch zum Schluss: Da im Business sozialverträgliche Komponenten und im Verkauf Emotionen immer wichtiger werden, muss man nun endlich die ans Ruder lassen, die davon am meisten verstehen: die Frauen. Den kompletten Beitrag finden Sie hier.


Stimme – Sprache – Körpersprache

in Wissenswertes | by Claudia Fischer | on November 19th, 2009 | Kommentare deaktiviert

Bei den meisten Menschen findet der Sprechvorgang (Wortwahl, Satzformulierung und Akzentuierung) sowie die stimmliche Aussage dazu, zu 90 % unter- oder unbewusst statt. Auch am Telefon gestikulieren viele automatisch. Der Telefonpartner sieht es zwar nicht, hört es allerdings. Gestiken verändern die Modulation und Betonung ebenso, wie die stimmliche Ausstrahlung die Wirkung der gesprochenen Worte beeinflusst.

Stimme – Sprache – Körpersprache als „Dreigestirn“ wirken immer zusammen, bewusst oder unbewusst, ob wir es wollen oder nicht.

In folgendem Gastbeitrag lesen Sie mehr zur Körpersprache von der Expertin Monika Matschnig:

Um einen verbreiteten Irrtum von vornherein aus der Welt zu schaffen: Sie können nicht lernen, Ihre Körpersprache 100 % zu kontrollieren. Körpersprache und Gedanken sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn Sie von Ihrem Produkt überzeugt sind, strahlen Sie dies genauso aus, wie wenn Sie an dessen Qualität oder Preis-Leistungsverhältnis zweifeln. Und doch können Sie einiges dazu tun, kompetent und positiv auf Ihre Kunden zu wirken. Hier die wichtigsten Tipps:

Zeigen Sie Haltung

Eine aufrechte Haltung und ein fester Stand signalisieren am deutlichsten Kompetenz und Sicherheit. Arbeiten Sie systematisch daran:

  • Heben Sie das Brustbein an und nehmen Sie die Schultern leicht zurück.
  • Stellen Sie sich fest auf beide Beine, die Füße etwa beckenbreit auseinander.

Lassen Sie Ihre Hände sprechen

Offene Hände mit nach oben gerichteten Handflächen signalisieren Ihrem Gegenüber, dass Sie offen sind und bereit etwas zu geben, aber auch anzunehmen.

Einige Gesten sollten Sie aber bewusst vermeiden:

-Unsichtbare Hände wirken negativ. Wenn Sie sie in den Hosentaschen versteckt signalisieren Sie Gleichgültigkeit. Hinter dem Rücken oder unter dem Tisch verborgene Hände wirken, als hätten Sie etwas zu verbergen, obwohl es nur eine bequeme Haltung ist. Nur die Wirkung ist eine andere.

-Gesten unterhalb der Taille signalisieren Ihrem Gegenüber Abwertung, genauso wie Armbewegungen von oben nach unten. Diese scheinen etwas wegwischen oder verwerfen zu wollen.

Monika Matschnig62 199x300 Stimme   Sprache – Körpersprache

Monika Matschnig ist Diplom-Psychologin, Buchautorin und zählt zu den TOP 100 Excellent Speakern. www.matschnig.com


Wie gut gehe ich mit Stress um?

in Wissenswertes | by Claudia Fischer | on November 12th, 2009 | Kommentare deaktiviert

Für die meisten ist Stress ein bekannter Begleiter, teils im Privat-, teils im Berufsleben. Stress ist mal mehr, mal weniger vorhanden, selbst bei bester Terminplanung. Jeder geht mit Stress anders um. Manche schaffen es, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, andere lassen sich schneller stressen.

Deshalb gilt: Eine erfolgreiche Stressbewältigung ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren.

Ihr Gesprächspartner am anderen Ende der Telefonleitung spürt unbewusst oder sogar bewusst (durch Ihre Stimme/Stimmung und Wortwahl), wenn Sie gestresst sind. Dies erschwert Ihr Gesprächsvorhaben, macht einen weniger guten Eindruck und lässt den Rückschluss mangelnder Professionalität im Berufsalltag zu.

Negativer, unverarbeiteter Stress kann auch Ihre Gesundheit beeinträchtigen. Um Ihren beruflichen und privaten Herausforderungen gewachsen zu sein, sollten Sie deshalb unbedingt für einen Stressausgleich sorgen.

Deswegen gilt: Nur wer in einem Sturm die Ruhe bewahrt, wird auch unter erschwerten Bedingungen sein Ziel erreichen.

Wie gut ausgeprägt ist Ihre Fähigkeit mit Stress umzugehen, und inwieweit ist es ratsam oder gar notwendig für Sie daran zu arbeiten? Machen Sie doch hier einen kurzen Selbstcheck der Krankenkasse AOK. Testen Sie, wie hoch Ihr Stress- und Ihr Entspannungslevel ist und ob Sie insgesamt ausgeglichen leben.


Wie oft loben oder werden Sie gelobt?

in Wissenswertes | by Claudia Fischer | on Oktober 22nd, 2009 | Kommentare deaktiviert

Es gibt Wörter die jeder gern hört: Seinen Namen und ein Lob.

Die persönliche Anrede und Lob bewirken, dass der Mensch sich besonders angesprochen fühlt, es schmeichelt seinem Ego durch die Wertschätzung, die zum Ausdruck gebracht wird.

Jeder Mensch braucht sechs bis acht Mal Lob pro Tag, das bestätigen Verhaltensforscher. Dadurch fühlt sich der Mensch akzeptiert, anerkannt und verstanden. Natürlich ist klar: Kaum jemand wird so oft und regelmäßig gelobt…

Ein Lob bewirkt eine durchaus motivierende Atmosphäre. Wenn Sie Ihren Gesprächspartner loben (ehrlich, konkret und aktuell), wird er das Gespräch noch angenehmer empfinden. Denken Sie bei Ihrem nächsten Telefonat daran und machen Sie sich es zunutze…

Lob erfolgreich einsetzen, am besten wenn Sie erkannt haben, was das Wort „An-Erkennung“ tatsächlich bedeutet:

“An-Erkennung” steht für das Erkennen der positiven Eigenschaften und Fähigkeiten eines anderen Menschen.

Das öffentliche und offene Anerkennen von positiven Eigenschaften und Fähigkeiten ist im normalen Miteinander von Menschen eher selten.

Wir sind es gewohnt, eher zu kritisieren statt zu loben. Überlegen Sie, wie oft Sie etwas negatives hören, wie rasch Kritik geübt wird und vergleichen Sie das nun mit den zumeist selteneren Momenten, in denen An-Erkennung tatsächlich ausgesprochen wird.

Aus diesem Grund: Loben Sie!

Loben Sie Ihre Gesprächspartner gerne bereits während des Verkaufsprozesses.

Drei Kriterien, die Sie beim Loben berücksichtigen sollten, sind:

1. Loben Sie konkret, d. h. auf das Detail/die Sache bezogen!

Negatives Beispiel: ”Sie sind sehr schick angezogen heute.”

Konkretes, positives Beispiel: ”Der Hosenanzug, den Sie heute tragen, ist sehr schick und die Farbe steht Ihnen vorzüglich.“

2. Bleiben Sie ehrlich! Negatives Beispiel: ”Sie sind immer so schick angekleidet.” Eine solche Pauschalisierung wirkt oft übertrieben.

3. Beziehen Sie sich auf die Gegenwart! Negatives Beispiel: ”Das Meeting vor zwei Monat haben Sie sehr gut organisiert.” Ein Lob für etwas, das sehr lange zurückliegt, kommt zu spät und weckt teilweise negative Assoziationen. Die Situation ist längst vorüber, vielleicht schon fast vergessen – deshalb stellt sich der Gelobte in vielen Fällen sofort die Frage: ”Warum hat er/sie das nicht damals gesagt? Was will er/sie von mir …” Der beste Zeitpunkt für ein Lob ist die Gegenwart – also der Moment, in dem es wirklich etwas zu loben oder anzuerkennen gibt. Dann wirkt Lob besonders motivierend.

Das Loben bringt Ihnen viele Vorteile, Ihr Gesprächspartner fühlt sich anerkannt, es schmeichelt seinem Ego und es wirkt motivierend.


Kreative Auszeit – Teil 2

in Wissenswertes | by Claudia Fischer | on August 31st, 2009 | Kommentare deaktiviert

Bereits in „Kreative Auszeit – Teil 1” lasen Sie über Auszeiten im Urlaub und kreatives Abschalten am Arbeitsplatz.

Unser Gehirn ähnelt einem Radio, das ständig auf Empfang ist. Wir werden mit vielen negativen Informationen zugeschüttet. Deswegen sind schon 5 Minuten Auszeit pro Tag vorteilhaft, um neuen Schwung, Elan und Ideen zu bringen. Und uns so gleichzeitig von Blockaden und negativen Gedanken zu befreien.

So funktioniert es: Gönnen Sie sich fünf Minuten, kommen Sie zur Ruhe und schalten Sie Ihr Gedankenradio aus. Es wird Ihnen sicher im ersten Moment schwer fallen an gar nichts zu denken. Im Laufe der Zeit werden Sie sehen, dass es Ihnen hinterher besser geht und Sie konzentrierter arbeiten.

Blockaden lösen Sie, indem Sie kurz Ihren Arbeitsplatz verlassen. Gehen Sie einen Kaffee trinken und unterhalten Sie sich kurz mit (positiv gesonnenen!) Kollegen oder schnappen Sie ein wenig frische Luft. So „aufgetankt” sind Sie offen für neue Impulse und Sie kehren mit positiven Gedanken an Ihren Arbeitsplatz zurück.

Ich habe das Glück, einen kleinen See in unmittelbarer Nähe zu haben, der bei schönem Wetter meine kreative Auszeit unterstützt.

Wie gestalten Sie Ihre kurzen Auszeiten?


Wie beeinflusst uns die Sonne?

in Wissenswertes | by Claudia Fischer | on August 24th, 2009 | Kommentare deaktiviert

Sie gehen früh aus dem Haus, es ist kalt, dunkel und regnet. Wie ist Ihre Laune?
Sie gehen früh aus dem Haus, es ist warm, hell und die Sonne scheint. Wie ist Ihre Laune?

Unsere Stimmung hängt auch vom Wetter ab. Möglicherweise fragen sich viele deswegen täglich, wie das Wetter werden wird, und verfolgen die Wettervorhersage.

Durch die ultravioletten Sonnenstrahlen werden im Körper Glückshormone, sogenannte Endorphine, erzeugt. Bekommt der Körper zu wenig Tageslicht, produziert er das Hormon Melatonin, welches nachts gebildet wird und für einen gesunden Schlaf sorgt. Deswegen macht es am Tag müde, träge und lustlos (Quelle: suite101).

Auch Dr. med. Eckert von Hirschhausen, ein bekannter Kabarettist, Redner und Autor schreibt in seinem Buch „GLÜCK kommt selten allein…” über das Wetter und weshalb es unser Leben beeinflusst. In diesem Buch ist auch eine Studie des amerikanischen Psychologen Norbert Schwarz zu finden. Dessen Forschungsgruppe befragte Menschen per Telefon über Ihre allgemeine Zufriedenheit in ihrem Leben. Das Ergebnis verglich er mit der Wetterkarte. Und wie Sie sich denken können: Bei schönem Wetter waren die Befragten mit Ihrem Leben glücklicher als bei schlechteren Wetter. Damit er sicher sein konnte, dass es wirklich am Wetter lag, startete er eine zweite Runde. Sein Team fragte zuerst nach dem Wetter und dann nach der Zufriedenheit. Die Befragten antworteten nun objektiver, nachdem sie sich des Wetters bewusst waren, und antworteten nicht mehr unbewusst.

Das Wetter beeinflusst auch die Stimmungslage beim Telefonieren. Deswegen wird auf der Beziehungsebene gerne übers Wetter gesprochen. Das lockert scheinbar und ist ein Indiz für die Stimmung des anderen. Rufen Sie jemand an, dessen Stimmung gereizt wirkt, fragen Sie bei passender Gelegenheit, wie das Wetter ist. Somit wissen Sie ein kleines bisschen mehr, wie Sie seine Antworten einzuschätzen haben. Die „Wetterstimmung” ist zwar nicht wissenschaftlich belegt, lässt sich aber in der Praxis empirisch verfolgen.

Überlegen Sie: Wie oft fragen Sie Ihren Gesprächspartner am Telefon, was für Wetter in der Region ist? Sicher sehr oft. Der Smalltalk übers Wetter kann sowohl positiv sein als auch unpassend.

Sie sind gut beraten bei Business-Telefonaten zwischen „warmen” und „kalten” oder „kälteren” Kontakten zu unterscheiden. Haben Sie bereits eine gute Beziehungsebene und kennen Ihren Gesprächspartner, sprechen Sie am Anfang auf der Smalltalkebene über das Wetter. Sprechen Sie mit einem für Sie unbekannten Gesprächspartner, sprechen Sie über das Wetter oder halten sonstigen Smalltalk lieber am Ende des Telefonates, wenn es sich ergibt.

Die Sonne beeinflusst, also nutzen Sie die Sonnenstrahlen. Gehen Sie, so oft Sie Zeit haben, an die Luft und tanken Sie die Energie der Sonnenstrahlen auf. Als Bürobeleuchtung eignen sich Tageslichtleuchten (auch als Schreibtischlampe) hervorragend.

Wie wetterfühlig sind Sie und welche Tricks haben Sie, damit umzugehen?


Kreative Auszeit – Teil 1

in Wissenswertes | by Claudia Fischer | on August 7th, 2009 | 1 Comment

Es ist gut, wenn Sie einmal im Jahr die Chance haben sich eine längere Auszeit, d. h. 2-3 Wochen am Stück zu nehmen. Wer im Urlaub wirklich abschalten und loslassen kann, schafft es meist hervorragend dabei „aufzutanken und die Akkus wieder auf zu laden”. Nach einem erholsamen Urlaub ist es dann geradezu ein Kinderspiel wieder mit Leichtigkeit, Kreativität und Engagement, dem Alltag und Business zu begegnen. Fazit: Loslassen, Erholung und Urlaub hilft, um abzuschalten und belastbar zu bleiben.

Die Erreichbarkeit via Telefon und E-Mail (Black Berry & Co machen es an fast jedem Ort möglich) ist zugleich Segen und Fluch.

Deswegen hier ein paar Tipps für Sie: Entscheiden Sie, wann und in welcher Form Sie erreichbar sein möchten. Vermeiden Sie es, sich ständig durch Mails, Anrufe und SMS vom Urlaub ablenken zu lassen. Unterbinden Sie die akustische und/oder optische Anzeige jeder neu eingegangenen Mail. Rufen Sie Mails lieber en bloc ab. So sparen Sie Zeit und Nerven – vor allem wenn Sie diese Mails dann auch en bloc bearbeiten. Wenn es erforderlich ist, dass Sie im Urlaub beruflich erreichbar sind, ist es zu empfehlen mit den Kontaktpersonen eine feste Zeitspanne zu vereinbaren. Darüber hinaus ist es von Vorteil Freunde, Bekannte über Auslandsurlaube im Vorfeld zu informieren, da Sie dadurch die teilweise sehr teuren Gesprächszeiten beim Annehmen von Anrufen oder Abhören der Mailbox sparen.

Auch im Business-Alltag ist es ebenfalls wichtig, zu Lernen abzuschalten um hinterher wieder mit neuem Schwung an die Arbeit zu gehen. Hier eignet sich Abschalten in kurzen Intervallen. Gerade in Telefonaten hört und spürt das Gegenüber leicht wie es mit Ihrer Konzentration, Motivation und Stimmung steht und wenn es mit dieser „bergab geht”. Auch zwischen schwierigen Telefonaten hilft es sich eine Mini-Auszeit zu gönnen. Das kann u. a..die Mittagspause sein, die für ein paar Minuten Spaziergang genutzt wird, bei dem z. B. bewusst auf das das Vogel-Gezwitscher geachtet wird.

Schreiben Sie mir gerne in welchen Fällen Sie gute Erfahrungen mit kleinen oder größeren Auszeiten gemacht haben und was Ihnen beim Abschalten hilft.


Unterschiede im sprachlichen Feingefühl zwischen jüngeren Menschen zu älteren: Sprechen wir die gleiche Sprache?

in Wissenswertes | by Claudia Fischer | on Juli 27th, 2009 | Kommentare deaktiviert

Bereits 2004 hat das Marktforschungsinstitut „Ipsos” in einer umfassenden Sprachstudie festgestellt, dass sich die Sprache und das Sprachverhalten der jüngeren Generation immer deutlicher von der etwas älteren unterscheidet. Oft habe ich das Gefühl, dass jüngere und ältere Menschen eine andere Sprache sprechen und/oder einen anderen Sprachstil pflegen und das sprachliche „Miteinander” dadurch beeinträchtigt ist.

Grundsätzlich ist das übrigens schon immer so gewesen!

Nur heute wird der Wandel immer schneller beschleunigt und oft ist der Unterschied schon zwischen einem 20-Jährigen und einem 40-Jährigen sehr groß. Somit kommt es oft zu Schwierigkeiten und Missverständnissen.

Einfach weil sie ganz anders mit Sprache umgehen.

Die Sprache ändert sich mit zunehmenden Alter, allein auch dadurch das wir durch den physischen, psychischen und sozialen Alterungsprozess an sich sehr viel mehr zu so genannten Reformulierungen und zum so genannten „entwickelnden Nachfragen” neigen als jüngere Menschen.

Es liegt wohl sehr daran, dass jüngere Menschen in der Regel wesentlich früher beginnen zu SMSen und zu E-Mailen. Weniger Papier- und dafür mehr Multimediatexte lesen und deutlich bildorientierter kommunizieren. Und deswegen eine ganz grundsätzlich andere Sprache- und Kommunikationssystem entwickeln.

Neben der sich ständig verändernden Intergenerationen-Jugendsprache (mit seinem so typischen Begriffswandel von „dufte” zu „geil” und „krass”) wird dadurch in immer stärkeren Maße auch die Geschäftssprache junger Erwachsener mit und über die engeren Generationengrenzen hinweg verändert.

Meine Erfahrung, auch die vieler meiner Kunden zeigt:

Gerade junge Mitarbeiter haben oft überproportional große Schwierigkeiten haben in punkto sprachlichem Feingefühl, Eloquenz – und das in Wort und Schrift. Auch die Rechtschreibung und Korrespondenz lässt bei vielen zu wünschen übrig.


Schöne Menschen verdienen mehr Geld – gilt das auch am Telefon?

in Wissenswertes | by Claudia Fischer | on Juli 16th, 2009 | Kommentare deaktiviert

Ich las am 15. Juni 2009 in der Zeitung „Die Welt” einen sehr interessanten Artikel. In diesem Artikel heißt es, dass Schönheit durchaus das Gehalt steigert.

In einer Langzeitstudie befragte ein Forscherteam 191 Männer und Frauen zwischen 25 und 65 Jahren zu Ihrer beruflichen und persönlichen Situation. Die Befragung fand in Abständen von 6 Monaten statt.
Einige Wissenschaftler schätzen die Attraktivität der Befragten mit Hilfe von Fotos ein. Dabei ging es weniger um die absolute Schönheit, viel mehr um die Attraktivität im Zusammenhang auf das tatsächliche Lebensalter. Es stellte sich heraus, dass Menschen mit einem höheren Attraktivitätsgrad besser bezahlt werden.

Beim Telefonieren kommt es weniger darauf an, wie jemand aussieht. Ausschlaggebend ist hier das Zusammenwirken der „Schönheit” von Stimme und Sprache in punkto Sympathie, Authentizität, Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft.

Abgesehen davon habe ich bzgl. der Einstellung zum äußeren Erscheinungsbild von Mitarbeitern (u. a. auch im Telefonsales, bei Assistentinnen mit seltenem Kundenkontakt etc.) durchaus unterschiedliche Erfahrungen bei den von mir betreuten Kunden gemacht. Einige sagen, dass es grundsätzlich auf die Qualität der Mitarbeiter ankommt. Ihnen ist es egal, ob Sie dann den „schöneren” Menschen einstellen oder den weniger attraktiven. Andere wiederum sehen das Sprichwort „Das Auge isst mit” als Vorlage für Ihr Einstellungskriterium, wenn sie entsprechend vergleichbar qualifizierte Bewerber vergleichen. Sie legen Wert auf Qualität und Aussehen.

Ich stimme der Meinung, dass das „Auge mit isst” einerseits durchaus zu. Meiner Meinung nach hat jede Persönlichkeit allerdings auch seine eigene Schönheit. Bei guter Qualifikation ist es wie in manch anderem Bereich – eine gute Mischung macht’s.
Was meinen Sie?


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