Wann Sie trotz E-Mails zum Telefon greifen sollten
in Telefon-Knigge | by Claudia Fischer | on Februar 20th, 2011 | Kommentare deaktiviertSicher kennen Sie das: Sie erhalten von einem Kunden oder Kollegen eine Anfrage per E-Mail. Diese ist jedoch so knapp oder kurios formuliert, dass Sie nicht ganz schlau aus ihr werden. Also schreiben Sie zurück und erfragen, was Ihnen unklar ist. Leider ist auch die Antwort dermaßen unverständlich, dass Sie schließlich zum Telefon greifen. Und jetzt, im direkten Gespräch, löst sich der Knoten: Sie verstehen, was Ihr Gegenüber meint, und können kompetent reagieren.
Gerade bei komplizierten Sachverhalten oder unterschiedlichen “Sprachen” (einer von beiden ist z.B. Techniker oder Jurist, der andere nicht) ist die Kommunikation per Telefon deutlich einfacher.
Die Financial Times Deutschland veröffentlichte vor relativ kurzer Zeit einige Tipps zum E-Mail-Knigge – und darüber, wann Sie besser auf die E-Mail verzichten. Einen Tipp möchte ich besonders herausheben, da ich als Telefontrainerin ebenfalls die Erfahrung gemacht habe, dass er sehr wertvoll ist:
“Wir stöhnen über die unnützen Mails unserer Kollegen – und drücken selbst ständig bei jeder Gelegenheit auf “senden”. Schreiben Sie gar nicht erst, rät Brauer-Scherf. Wenn Sie mehrere Anliegen mit einer Person zu besprechen haben, vereinbaren Sie einen Gesprächstermin. Klingt altmodisch, funktioniert aber noch immer.”
Im direkten (Telefon-)Gespräch sichern Sie sich zudem die Aufmerksamkeit Ihres Gesprächspartners viel stärker als bei einem E-Mail-Ping-Pong. Die Themen sind schneller besprochen, und Sie beide haben das gute Gefühl, wieder einige Themen “abhaken” zu können.
ähnliche Beiträge:








RSS-Feed abonnieren,
